Seit 2005 im SOS
Gemeinden Krauchenwies und Sigmaringendorf (Grenze in Seemitte), Lk. SIG; TK 7921
Schutzstatus: VSG
Landwirtschaftliche Struktur im Einzugsgebiet (Stand):
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Wald |
landw. Nutzfläche |
davon: Grünland |
davon: Ackerland |
davon: Sonderkulturen |
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80 % |
% |
% |
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Untersuchungen am Steidlesee:
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untersucht von |
Zeitraum |
Gegenstand |
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Wurm |
2007 |
Limnologie |
Entstehung: ca. 1980 entstandener Baggersee im Ablachtal, dessen Auskiesung schon vor längerem beendet wurde; in ihn werden jedoch noch Waschwässer aus der Kies- und Quarzsandwäsche eingeleitet; der daneben gelegene Baggersee (Vogelsee) ist als NSG ausgewiesen
Bewirtschaftung: Freibad von Krauchenwies; Fischerei; Einleitung von Waschwässern aus dem Kieswerk;
Hydrologische Daten:
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EZG |
Wasserfläche |
max. Tiefe |
mittlere Tiefe |
Volumen |
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168 ha |
24,8 ha |
8,5 m |
4,3 m |
1 066 000 m3 |
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Zulauf aus Grundwasser |
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Ablauf über Ablach in Donau; Ablach fließt direkt am See entlang |
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Sediment: tonig-schluffig; aufgrund eingeschwemmter Schlämme zunehmende Abdichtung zum Grundwasser hin (Wasseraustausch gefährdet)
Flora und Fauna: 2007 viel Makrophyten (70 % der Oberfläche) mit Potamogeton lucens, Myriophyllum spicatum, Elodea nuttallii, Ceratophyllum demersum, Ranunculus circinatus (Wurm); Algenaufkommen gering; viele Cladoceren, auch Daphnia longispina; kaum Benthosorganismen wegen Überlagerung durch Feinschlämme (Waschwasser); Wassereintrübung durch Spülwässer wird durch Makrophytenaufkommen effektiv vermindert; Badebereich wird regelmäßig entkrautet
Fische:
Vögel: Vogelschutzgebiet;
2007 im August ab 6 m anaerob; nur leichter Anstieg von Phosphor im Tiefenwasser
Pflanzennährstoffe und andere Trophieanzeiger im Jahresdurchschnitt:
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2007* |
Trophiestufe |
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anorg. Gesamt-Stickstoff (mg/l) |
0,13 |
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Gesamt-PO4-Phosphor (µg/l) |
20 |
mesotroph |
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Chlorophyll a (µg/l) |
7 |
meso-/eutroph |
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Chlorophyll a – Spitze (µg/l) |
15 |
meso-/eutroph |
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Sichttiefe (m) |
>2,1 |
meso-/eutroph |
* nur Oberflächenwasser
Trophiestufe: meso- bis eutroph, m (aber starkes Makrophytenwachstum)
Belastungsquellen
– vom Kieswerk werden Schlämme eingespült (3000 m3/a; Verlandung hierdurch 20-mal so schnell, aber trotzdem erst in 400 Jahren beendet); diese haben zwar auf die Eutrophierung keinen Einfluss, vermindern jedoch Gewässertiefe und führen zu Abdichtung nach unten zum Grundwasser; wichtiger Wasseraustausch so weniger möglich
– Freibad, Badegäste
Umsetzung / Maßnahmen
Abwasser
–
Landwirtschaft
– Extensivierungsplanung nicht erforderlich, da fast nur Wald im EZG
Sonstiges
– Badebereich wird regelmäßig entkrautet