Seit 2005 im SOS
Stadt Wangen, Lk. RV TK 8225
am Einzugsgebiet zusätzlich beteiligt: Argenbühl
Schutzstatus: LSG, §32-Biotop; (NSG-Vorschlag)
Eigentümer: Stadt Wangen; Pächter: Fischereiverein Wangen
Landwirtschaftliche Struktur im Einzugsgebiet (Stand 2005):
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Wald |
landw. Nutzfläche |
davon: Grünland |
davon: Ackerland |
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15 % |
80 % |
90 % |
10 % |
Untersuchungen am Hammerweiher:
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untersucht von |
Zeitraum |
Gegenstand |
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Wurm |
2006 |
Limnologie |
Literatur: Konold 1987, Roweck & Schütz 1988, LfU 1994, Prinzinger 1991/99
Entstehung: als Burgweiher einer Wasserburg seit dem 13. Jhd. nachgewiesen; Löschweiher und Antrieb einer Schmiede;
Bewirtschaftung: extensive Angelfischerei; Besatz mit Karpfen, Hecht, Schleie, Barsch; Hochwasserschutz für Wangen; wegen Dammbruchgefahr 1984 abgelassen und bis 1986 trocken; aus dieser Zeit der noch 1988 beobachtete überstaute Weidenaufwuchs; 1990 abgelassen; 1994 abgelassen und im Sommer 1995 wieder angestaut (nicht mehr so hoch wie ursprünglich); 1997/98 Teilentschlammung, Mönchneubau; 2003 abgelassen, im Bereich Mönch und Freibadpumpe geringfügig entschlammt; 2 Mönche und 2 Überläufe
Hydrologische Daten: früher (z.B. 1617) höher angestaut und ein Mehrfaches an Größe;
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EZG |
Wasserfläche |
max. Tiefe |
mittlere Tiefe |
Volumen |
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(85 V+493) 578 ha |
3,3 ha |
2,6 m |
1,2 m |
39 400 m3 |
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Hauptzulauf Oflingser Bach aus NO vom Vallereyer Weiher her sowie einige Entwässerungsgräben aus den nördlichen Waldflächen; Ende der 1990er Zuschüttung des Umlaufgrabens |
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Ablauf über Überlauf an Ostecke des Damms und Ablass (Stempfel) in Dammmitte in Bach, Schießstattweiher, Obere Argen |
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Sediment: mächtige Schlammschicht
Flora und Fauna: Uferzone in weiten Bereichen unzugänglich und naturkundlich wertvoll;
1988 Nuphar lutea, Nymphaea alba, Hippuris vulgaris, Schoenoplectus la., Callitriche sp.;
2001 Nuphar l., Nymphaea a., Hippuris v., Callitriche sp., Utricularia mi. (Schiel/Bolender);
2006 schmaler Saum von Nuphar lutea, Nymphaea alba, Hippuris vulgaris, Schoenoplectus lacustris, Callitriche sp., Utricularia; starke Algenblüten (Diatomeen, Cryptophyceen, Chlorophyceen); etwas Daphnia longispina (Wurm);
Fische: Karpfen, Hecht, Schleie, Barsch, Bachforelle, Cypriniden (aus Offlingser Bach);
Vögel: Schwarzhalstaucher, Haubentaucher, Zwergtaucher, Tafelente, Reiherente, Bläss-, Teich-, Wasserralle, Teich-, Sumpfrohrsänger Höckerschwan, Rohrammer,
2006 P-Konzentration im Juli 229 µg/l bei einem Chlorophyll a-Gehalt von 173 µg/l;
Pflanzennährstoffe und andere Trophieanzeiger im Jahresdurchschnitt (Oberflächenwasser):
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2006 |
Trophiestufe |
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anorg. Gesamt-Stickstoff (mg/l) |
0,81 |
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Gesamt-PO4-Phosphor (µg/l) |
111 |
eutroph |
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Chlorophyll a (µg/l) |
79 |
hoch eutroph |
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Chlorophyll a - Spitze (µg/l) |
173 |
eu-/hypertroph |
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Sichttiefe (m) |
0,6 |
eu-/hypertroph |
Trophiestufe: 2006 polytroph, p2
Belastungsquellen
– Einzelgehöfte und Streusiedlungen im EZG (Ahegg, Oflings, Steiblisberg, Köhlberg, Ausleute, Ober- und Unterschwadenberg, Bühl, Sorreite, Böckenberg)
– ein RÜB am Oflingser Bach
– drainierte Flächen, landwirtschaftliche Flächen in Hanglage
Vorschläge zur Sanierung/Restaurierung
– zentraler Abwasseranschluss; Überprüfung des RÜB
– Extensivierung kritischer landwirtschaftlich genutzter Flächen
– Schlammabsetzbecken für Zulauf vor dem Freibad beim Parkplatz
– Wiederherstellung des Umlaufgrabens nicht mehr möglich
– Sedimentbecken für das Ablassen und Wintern anlegen; möglichst bald ablassen
– fischereiliches Bewirtschaftungskonzept
– Teilentschlammung
Umsetzung / Maßnahmen
Abwasser
– RÜB überprüft, unauffällig (2010)
Landwirtschaft
– 2005 Extensivierungsplanung für die landw. genutzten Flächen im EZG (Trautmann)
– Beratung der Landwirte im Hinblick auf eine Verminderung der Nährstoffausträge aus den landwirtschaftlich genutzten Flächen
– extensivierte Flächen:
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Jahr |
Hektar |
Kosten |
Jahr |
Hektar |
Kosten |
Jahr |
Hektar |
Kosten |
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2006 |
2,0 |
847,- € |
2009 |
5,7 |
2012 |
2,0 |
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2007 |
5,5 |
1150,- € |
2010 |
5,7 |
2013 | 2,0 | ||
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2008 |
5,7 |
2011 |
5,7 |
Renaturierung
–
Sonstiges
– Anlage eines Umlaufgrabens am Nordufer
– 2003 Antrag auf Teilentschlammung gestellt; aus Kostengründen nicht realisiert